Maischberger: Die Zukunft der Volksparteien

Ich verweigere mich schon lange allen politischen Talk-Shows, weil der Erkenntnisgewinn aus solchen Sendungen homöopathisch-minimal ist.

Gestern habe ich mir dann doch wieder mal Maischberger angesehen, weil das Thema interessant war: Es geht um die Zukunft der Volksparteien. Und weil mit Birgit Kelle ein Gast eingeladen war, der ziemlich quer zum Mainstream steht, aber nicht billig provokativ, sondern artikuliert und mit Sachkenntnis.

Wie erwartet war der Erkenntnisgewinn nicht besonders hoch. Aber einige sehr erhellende Einblicke gab es dann doch.

Alexander Wallasch fasst den entscheidenden Moment auf Tichys Einblick sehr treffend zusammen:

Und das erste Scharmützel passiert nun ausgerechnet zwischen CDU-Grütters und CDU-Kelle, als Grütters sie fragt, warum es denn so wichtig sei, sich von der SPD zu unterscheiden, wenn man doch nur gemeinsam den Bürgerwillen abbilden würde. Als Volkspartei müsse man doch den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen. Barley springt dann überraschend Kelle zur Seite – wenn auch alles andere als freundschaftlich: Klar sei ihre Arbeit im Familienministerium pure SPD-Politik. Und Monika Grütters? Lässt Barley einfach machen! Schweigt und überlässt ihr das Feld. Bezeichnender kann man das ganze Dilemma der vermerkelten CDU nicht präsentieren.

Die Zukunft der Volksparteien: Die Christlich-Sozialdemokratische Partei Deutschlands.


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