Thesen zur Irrtumslosigkeit: These 6

Einleitende Bemerkung:

J├╝rgen und ich haben in unserem aktuellen Duolog-Podcast ├╝ber 9 Thesen von mir ├╝ber meinen pers├Ânlichen Zugang zur Lehr├╝berzeugung von der Irrtumslosigkeit der Schrift diskutiert. Ich hatte diese Thesen f├╝r ein Impuls-Referat bei der ├Ârtlichen Evangelischen Allianz vorbereitet.

Ich werde die einzelnen Thesen nacheinander hier publizieren.

Der Glaube an die Irrtumslosigkeit der Schrift ist kompatibel mit vielen exegetischen Werkzeugen anderer hermeneutischer Systeme, solange diese dem Axiom nicht widersprechen

Das ist eine Zusammenfassung der letzten beiden Thesen. Vertreter der Irrtumslosigkeit der Schrift werden manchmal in die Fundamentalismus-Ecke gestellt. Mit Fundamentalismus ist dabei vor allem gemeint, dass man sich einem offenen und kritischen Dialog mit anderen Ansichten versperrt und sich nur in seiner eigenen ideologischen Blase bewegt.

Das ist aber nicht der Fall. Jedes andere hermeneutische Modell gr├╝ndet genauso auf unhinterfragten Axiomen. Das schlie├čt aber die Kommunikationsf├Ąhgkeit nicht aus, solange man offen und transparent ├╝ber seine Grundvoraussetzungen spricht und den anderen mit seinen eigenen Voraussetzungen versteht, stehen l├Ąsst und sich auf diese im Gespr├Ąch einl├Ąsst.

Ihre Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

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