Demolieren für eine bessere Welt

Um mich selbst zu zitieren, wenn ich darf:

„Ich demonstriere für eine bessere und friedlichere Welt, darum haue ich hier alles kurz und klein!“

Wenn ich eine bessere Welt errichten möchte, dann muss ich bereits mit dem Weg dahin beginnen einen Unterschied zu machen. Der Weg zum Ziel muss schon widerspiegeln, was ich am Ende als Ziel erreichen möchte. Das scheint der Mensch – egal welchen Hintergrunds – immer wieder zu vergessen.

Jesus zeigt uns einen besseren Weg:

„Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd.“ (Luke 6,26–29)

➡️ Kutschera über die „Ehe für Alle“ bei Kath.net

Ein sehr heftiges und eindeutiges Interview über die „Ehe für Alle“ mit dem Evolutionsbiologen Prof. Ulrich Kutschera. Er ist ja wahrlich kein Freund der Evangelikalen und findet ebenso drastische Worte der Kritik an jeder Idee einer geplanten Schöpfung. Aber er ist auch einer der schärfsten Kritiker der Gender-Ideologie in Deutschland, und dabei argumentiert er streng wissenschaftlich, oder „biologistisch“, wie Gender Verteidiger es formulieren würden. Ich glaube, kein prominenter Evangelikaler würde die „EfA“ öffentlich so hart angehen wie Prof. Kutschera.

Facebooks interne Richtlinien für gute und schlechte Inhalte

Arstechnica liefert einen interessanten Einblick in die internen Richtlinien von Facebook für das Filtern der Inhalte seiner Benutzer. Er offenbart, wie inkonsequent und schwer nachvollziehbar viele der Entscheidungen sind, die Facebook bei der Bewertung der Inhalte anlegt.

Der Artikel macht noch einmal deutlich, wieso es eine katastrophale Idee unseres Justizministers ist, die Beurteilung von Hate Speech und Fake News in die Hände der privaten Dienstanbieter zu legen.

💡 Bloglexikon: Phobie

Phobie, die – Von altgriechisch φόβος.

  1. Angststörungen ist ein Sammelbegriff für psychische Störungen, die gekennzeichnet sind durch exzessive, übertriebene Angstreaktionen beim Fehlen von einer akuten äußeren Gefahr oder Bedrohung.
  2. Eine einfache Möglichkeit, unbeliebte Meinungen zu kennzeichnen und zu tabuisieren und sich dadurch einer sachlichen, inhaltlichen Diskussion zu entziehen. Da das phobische Gegenüber ja per Definition irrational ist und man selbst die einzig richtige und vernünftige Meinung vertritt, erübrigen sich alle weiteren Notwendigkeiten zum Gespräch. Das Gegenüber zur Phobie in diesem Sinne ist Pluralität, Meinungsvielfalt und Offenheit für alle Überzeugungen.

A Warning from Canada: Same-Sex Marriage Erodes Fundamental Rights

Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter, aber für unsere Situation in Deutschland aktueller denn je.

Hier beschreibt Dawn Stefanowicz – die bei einem homosexuellem Elternpaar aufgewachsen ist – ihre Erfahrungen in dieser Konstellation. Und sie beschreibt die Erfahrungen, die sie in Kanada gemacht hat, nach dem die Ehe dort für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet worden ist.

Sie und sechs andere Kinder, die auch in einer sog. „Regenbogenfamilie“ aufgewachsen sind, haben sich an den Supreme Court der USA gewandt, als dieser über die Öffnung der Ehe beriet, mit der Bitte, sich gegen die Öffnung zu entscheiden.

Zwei Grundaussagen dieses Artikels sind relevant:

In Canada, freedoms of speech, press, religion, and association have suffered greatly due to government pressure. The debate over same-sex marriage that is taking place in the United States could not legally exist in Canada today. Because of legal restrictions on speech, if you say or write anything considered “homophobic” (including, by definition, anything questioning same-sex marriage), you could face discipline, termination of employment, or prosecution by the government.

Why do police prosecute speech under the guise of eliminating “hate speech” when there are existing legal remedies and criminal protections against slander, defamation, threats, and assault that equally apply to all Americans? Hate-crime-like policies using the terms “sexual orientation” and “gender identity” create unequal protections in law, whereby protected groups receive more legal protection than other groups.

Gerade im Zusammenhang mit dem geplanten Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) unseres Justizministers, der die Bewertung von „Hasskommentaren“ den Betreibern von Sozialen Netzwerken überlassen möchte, schrillen bei mir die Alarmglocken für die Meinungskultur in der Zukunft.

Das zweite ist:

Over and over, we are told that “permitting same-sex couples access to the designation of marriage will not deprive anyone of any rights.” That is a lie.

When same-sex marriage was legalized in Canada in 2005, parenting was immediately redefined. Canada’s gay marriage law, Bill C-38, included a provision to erase the term “natural parent” and replace it across the board with gender-neutral “legal parent” in federal law. Now all children only have “legal parents,” as defined by the state. By legally erasing biological parenthood in this way, the state ignores children’s foremost right: their immutable, intrinsic yearning to know and be raised by their own biological parents.

Mothers and fathers bring unique and complementary gifts to their children. Contrary to the logic of same-sex marriage, the gender of parents matters for the healthy development of children. We know, for example, that the majority of incarcerated men did not have their fathers in the home. Fathers by their nature secure identity, instill direction, provide discipline, boundaries, and risk-taking adventures, and set lifelong examples for children. But fathers cannot nurture children in the womb or give birth to and breast-feed babies. Mothers nurture children in unique and beneficial ways that cannot be duplicated by fathers.

It doesn’t take a rocket scientist to know that men and women are anatomically, biologically, physiologically, psychologically, hormonally, and neurologically different from each other. These unique differences provide lifelong benefits to children that cannot be duplicated by same-gender “legal” parents acting out different gender roles or attempting to substitute for the missing male or female role model in the home.

Wie das Adoptionsrecht und die Definition von Elternschaft in Deutschland sich verändern werden, ist noch unklar.

Aber es ist schon sehr erhellend, wenn ein Kind von gleichgeschlechtlichen Eltern deutlich betont, wie wichtig die Verschiedengeschlechtlichkeit der Eltern für die Erziehung der Kinder ist.

📚Armin Baum: Einleitung in das Neue Testament – Band 1

Auf diese Einleitung warte ich schon seit meiner Studienzeit an der FTH in Gießen. In einigen Vorlesungen von Prof. Baum wurden die Grundideen dieser Einleitung entwickelt und entfaltet. Von daher weiß ich, dass ein sehr spannendes Buchprojekt ist mit einigen neuen Ansätzen vor allem in der sog. „Synoptischen Frage“.

Mit 70€ ist das ein deftiger Preis, aber für eine wissenschaftliche Arbeit auf diesem Niveau ist das mehr als fair.