➡️ EKD schockiert über Barmer Erklärung

„Die jeweils herrschende weltanschauliche Überzeugung ist für uns als EKD die Grundlage unserer Entscheidungen“, erklärte ein Sprecher. „Nehmen Sie beispielsweise unsere aktuelle Orientierungshilfe zum Thema Familie. Darin geht es von Anfang an nur um die derzeitigen gesellschaftlichen Gegebenheiten, ganz am Ende kommt ein wenig Theologie hinzu. Sollen wir das jetzt ernsthaft andersherum machen, nur weil ein paar Leute das vor 80 Jahren so beschlossen haben?“

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🐝 Extra Wide Margin Journaling Bible

When asked why consumers would pay $34.99 for what is essentially the same product as a journal they could pick up at Walmart for less than five dollars, the representative laughed. “There are many diaries, sketch pads, and journals in the world, but none of them come close to the majesty of God’s Holy Word.”

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➡️ Kleine Finger am Abzug

Es gibt keine gesetzlichen, politischen oder operativen Einschränkungen dieser autokratischen Macht, eine zivilisationsvernichtende atomare Attacke zu starten. Nichts, das einen Präsident davon abhalten könnte, diese Hölle aufgrund von Fehlinformationen oder schlechtem Urteilsvermögen zu entfesseln. Er müsste nicht einmal seine Beweggründe dafür erklären.

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➡️ Siggy in der Krise

In der SPD registriert man genau, dass das ultimative Indiz für die politische Schwäche des Parteivorsitzenden darin liegt, dass er von der politischen Konkurrenz gar nicht mehr kritisiert wird. Für Grüne, Linke und CDU/CSU wäre es inzwischen von Vorteil, wenn Gabriel doch noch Kandidat würde – darum attackieren sie ihn nicht mehr.

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➡️ Kultur des Beleidigt-Seins

Gibt man dem Wunsch nach, durch rigidere Sprachregelungen, Zensur und öffentliche Ächtung möglichst viele „verletzende“ Inhalte aus der Welt zu verbannen, wird man erleben, dass es plötzlich immer mehr „verletzende“ Inhalte gibt.

Sämtliche Randgruppen melden dann noch mehr Ansprüche an, neue Randgruppen erfinden sich. Jeder will mal. Schon bald fühlen sich sämtliche Mütter durch das Wort „Vaterland“ diskriminiert – und sämtliche Väter durch das Wort „Muttersprache“. Die Bundesrepublik wird zur Mimosen-Zuchtstation. Und das politisch-korrekte Element noch bestimmender, als es ohnehin schon ist. Die Maßstäbe dafür, wer wirklich beleidigt wurde, wer sich glaubhaft beleidigt fühlen darf, verschwimmen endgültig.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/2016-07/deutschland-beleidigtsein-debattenkultur-empfindlichkeit-polemik

➡️ Meine Feinde verteidigen

Die Kriminalisierung bestimmter Worte oder Reden kommt der Gedankenkontrolle so nahe, wie das in der Realität eben möglich ist: Ohne passende Worte fehlen uns die Mittel, unsere Umwelt auch nur gedanklich zu beschreiben, geschweige denn, uns über sie auszutauschen und zu neuen Gedanken anregen zu lassen. „Die Bedeutung der Redefreiheit“, so der britische Wissenschaftsautor und Philosoph Kenan Malik, „liegt darin, dass sie die Voraussetzung bildet, jedwedes politische, soziale, moralische oder auch persönliche Problem zu durchdenken, den eigenen Horizont zu erweitern, die Standpunkte anderer zu verstehen und den eigenen Standpunkt zur Debatte zu stellen.“

Die Durchsetzung der Redefreiheit als Grundrecht und Fundament einer demokratischen Öffentlichkeit war Ergebnis eines langwierigen sozialen Prozesses, an dessen Ende unsere heutigen Gesellschaften stehen, die das Wort eher in der Nähe des Gedankens sehen, als in der Nähe der Tat. Dieser Konsens fußt ausdrücklich nicht darauf, dass eine Rede als solche nie schädlich sein könne, sondern darauf, dass Redefreiheit Voraussetzung unseres Mensch-Seins ist. Der in der Debatte um Hassrede und Rassismus im Netz zum Ausdruck kommende Trend, Worte wieder stärker in die Nähe der Tat zu rücken, gräbt daher am Fundament der modernen Gesellschaft.

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NRA und die Apotheose der amerikanischen Gründerväter

NRA TwitterDieses Bild twitterte die National Rifle Association (NRA) nach der Rede von Hillary Clinton auf dem Parteitag der Demokraten nach ihrer Nominierung als Präsidentschaftskandidat.

Grobe deutsche Übersetzung:

Frau Clinton, wenn Sie es auf die NRA abgesehen haben – wenn sie einen Kampf über die Gott gegebenen Rechte von 100 Millionen amerikanischen Waffenbesitzern führen wollen – wenn Sie diese Wahl in eine offene Auseinandersetzung über das Überleben unserer verfassungsmäßigen Freiheit verwandeln wollen … Dann. nur. zu.

Damit erschafft die NRA quasi im Handstreich einen neuen, amerikanischen Gründermythos. Denn das Recht auf Waffen wurde von den Gründervätern in die Verfassung aufgenommen. Wenn das ein Gott-gegebenes Recht ist, werden die Gründerväter zu Göttern erhoben (Apotheose). Anders macht diese Aussage keinen Sinn …

➡️ Kinder schränken ein

Für etwa die Hälfte der befragten Mütter und Väter (52 Prozent) gibt es darüber hinaus noch einen anderen Grund daran zu zweifeln, dass die Elternschaft eine richtige Entscheidung gewesen ist: Sie argumentieren, Kinder zu haben gehe mit einer Einschränkung der persönlichen Entfaltung einher. Bei denjenigen, die sich heute nicht noch einmal für Kinder entscheiden würden, sagen das sogar 74 Prozent.

Quelle: FAZ: Kinderkriegen? Viele würden im Nachhinein anders entscheiden