➡️ The Problems with Post-Modern Interpretation of the Bible

I find it rather hilarious when some from the school of ‘reader-response’ criticism begin to complain about the reviews of their books using the phrase “but that is not what I meant…..”. In essence, they are being self-contradictory, because they are supposed to be the people who think that meaning happens in the encounter and it hasn’t been encoded by the author, and so the author has no right to complain about misunderstanding as he wasn’t making any truth claims or historical claims with words. The cry “I’ve been misunderstood” implies a very different theory of meaning than the one assumed in post-modernism, and a far better one.

Witheringtons Text liefert sehr gute Ansätze für eine Auseinandersetzung mit den Problemen einer post-modernen Hermeneutik!

Auszeit für die Episkopalkirche in den USA

Die Versammlung der Leiter der anglikanischen Teilkirchen hat beschlossen, die Episkopalkirche der USA für drei Jahre nicht mehr für die Teilnahme an übergemeindlichen Gremien zu nominieren und sie von der Teilnahme an Beratungen über Glaubensfragen innerhalb der anglikanischen Kirche zu suspendieren.

Auslöser für diese Entscheidung ist der einseitige Entschluss der Episkopalkirche in den USA, gleichgeschlechtliche Paare kirchlich zu trauen und sie vollständig der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzusetzen.

Das ist eine sehr schwierige Zeit für die anglikanische Kirche, die vor einer wortwörtlichen Zerreissprobe steht. Sie driftet theologisch immer weiter auseinander, was sich auch darin äußert, dass der Erzbischof von Uganda das Treffen vorzeitig verlassen hat.

➡️ Liberal denken

Ein Plädoyer für liberales Denken in der FAZ:

Von der Außenwarte sind die Dinge oft klarer zu betrachten. Als Deutschland Flüchtlinge uneingeschränkt willkommen hieß, war das vielen im Ausland nicht geheuer. Genauer: Die verordnete Einheitsmeinung war nicht geheuer. Damals, im September, verlangte es hier Mut, vor unkontrollierter, plötzlicher Masseneinwanderung zu warnen. Die britische Kolumnistin Melanie Phillips diagnostizierte „lemminghafte“ politische Korrektheit in Deutschland: „Wenn Leute, die ihre Kultur verteidigen wollen, von den liberalen Eliten im Stich gelassen und als Nazis stigmatisiert werden, treibt man sie in die Arme von echten Rassisten und Faschisten.“

An anderer Stelle:

Hellhörig sollte man immer dann werden, wenn das Wort „populistisch“ fällt: oft nur ein Kampfbegriff jener, die die etablierte Haltung einnehmen und sich durch Gegenargumente nicht stören lassen wollen. Etwa als die Eurozone begann, hochverschuldete Staaten zu retten. Kritik daran? Populistisch. Aber die Wut der Bürger wuchs, und so ist mittlerweile erlaubt, jedenfalls zu fragen, ob das gerecht sei: andere Staaten herauspauken, zugleich im eigenen Land sparen.

Entscheidend in all diesen Debatten ist nicht, auf welcher Seite man steht. Ob man für unbegrenzte Einwanderung ist oder dagegen. Ob man Geschlechterpolitik gut findet oder schlecht. Ob man Hochschuldenländer retten will oder nicht. Entscheidend ist, die wohlbegründete andere Meinung zu respektieren. Entscheidend ist, liberal zu denken.